Kunsthalle Würth

Die Kunsthalle steht inmitten der Altstadt von Schwäbisch Hall. Klar und modern konzipiert, strahlt sie dennoch keine Kühle aus, sondern wirkt einladend und offen. Für den international renommierten Architekten Henning Larsen, der als Sieger des Realisierungswettbewerbes hervorging, lag die Herausforderung darin, ein Haus zu schaffen, das sich harmonisch in die historische Umgebung der mittelalterlichen Stadt einfügt und dennoch, als Brücke zwischen gestern und morgen, ein Bekenntnis zur Moderne, dokumentiert.
Die Ausstellungen, bestückt aus dem reichen Bestand an Bildern, Skulpturen und Grafiken der Sammlung Würth, zeigen moderne Klassiker sowie zeitgenössische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Mittels der wechselnden Präsentationen und durch ständig veränderte Kontexte stellt die Sammlung Würth ihre Vielschichtigkeit stets aufs Neue unter Beweis.
„Eines der Ziele, das mit der 2001 eröffneten Kunsthalle verfolgt wird, ist, den vielen Besuchern des Hauses, die unterschiedlichsten Kunstwerke auf angemessene Art und Weise zu vermitteln", so Beate Elsen-Schwedler, stellvertretende Museumsleiterin. Durch Führungen, die speziell auf einzelne Altersgruppen zugeschnitten sind, werden Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsen vom Twen- bis zum Seniorenalter individuell angesprochen. Schon für „Kindergartenkinder" gibt es museumspädagogische Angebote, in denen zum Beispiel Skulpturen hergestellt werden, Suchspiele veranstaltet oder der kreative Umgang mit Farben gefördert wird.
Die Konzeption der Kunsthalle Würth setzt auf den Wechsel von Sonderausstellungen und Sammlungsausstellungen, um den Dialog mit den Besuchern lebendig zu halten. Neugier, die Bereitschaft , Fremdes kennen zu lernen, Inspiration und Perspektivenwechsel, - all das wird hier durch die Begegnung mit Kunst und Kultur gefördert.

Aus: Eine Kulinarische Entdeckungsreise durch Hohenlohe-Franken