Delikater Knochenfisch, der sehr fettreich ist. Genießbar wird er nur, wenn der Aal gekocht oder geräuchert wird, denn dann wird das toxische Gift Ichthyotoxin (bzw. das Eiweiß) zerstört.
Getrocknete, pflanzliche Gelatine, die aus Rotalgen gewonnen wird. Ist wie Gelatine einsetzbar, allerdings hat sich in der Praxis herausgestellt, dass die Produkte verschiedener Hersteller sich nicht gleichen. Die Menge an Agar-Agar, welche eine bestimmte Flüssigkeitsmenge festigen soll ist nicht immer identisch, so dass man ein bisschen experimentieren muss oder immer auf den gleichen Hersteller zurückgreifen sollte.
Ein Vorteil von Agar-Agar liegt darin, dass man auch Gerichte mit rohen Kiwis, Mangos, Papayas und Ananas gelieren lassen kann. Herkömmliche Gelatine wird aufgrund eines in diesen Obstsorten enthaltenen Enzyms wieder verflüssigt.
Französische Delikatesse. Wurst aus Kalbsgekörse, Auch und Innereien vom Schwein, pikant bi scharf gewürzt. Wird z.B. als Hors d'œuvre kalt mit anderen Fleischprodukten serviert.
Ist die kleinere noch rohe Version der Andouille, welche dann gebraten oder gegrillt wird.
Feines Vollkornmehl der indischen Küche, das auch als Chapati-Mehl bekannt ist und überwiegend zum Brotbacken verwendet wird. Gut gesiebtes Weizenvollkornmehl kann als Ersatz dienen.
Besan oder Gram-Mejhl wird aus Kichererbsen gemahlen. Es wird zum Aromatisieren und Binden von Currys in der indischen Küche.
Spanische geräucherte und sehr fetthaltige Wurst mit rotem Papirka und entsprechener scharfer oder süßerer Würze. Gehört in jede zünftige Paella.
Eier, die im kochenden Wasser platzen, laufen nicht aus, wenn man dem Kochwasser 1 EL Essig zufügt.
Welches Fett für welches Gericht?
Neutrales Öl:
Aromatisches Öl wie Olivenöl:
Butter:
Schmalz:
Angebot von Frischfisch:
Aufbewahren/Auftauen:
Zubereitung:
Garprobe ganze Fische:
Tipps:
Klebt beim Braten in der Pfanne:
Zerfällt:
Zu dunkel:
Zu trocken:
Gelatine wird zum Gelieren von consommés, Sülzen, Aspik oder für Desserts, Gelees und Cremes verwendet.
Gelatine kann man selbst herstellen (Gallert) oder auf industriell zubereitete zurückgreifen. Selbst hergestellte Gelatine wird durch stundenlanges Auskochen von eiweißreichen, kollagenhaltigen Material wie Kalbsfüße, Knorpeln, Sehnen, Knochen, Schweinsfüße, Fischgräten und Hühnerklein gewonnen. Für die Herstellung von Demi-Glace empfiehlt es sich auf jeden Fall einen Kalbsfuß zu verwenden, damit die Masse fest wird.
Industriell hergestellte Gelatine ist geschmacksneutral und gibt es Pulver oder Blätter. 6 Blatt Gelatine reichen normalerweise aus, um 500 ml Flüssigkeit fest werden zu lassen.
Gelatine nie in kochende Flüssigkeiten geben, die Gelierkraft wird ansonsten zerstört. Ab ca. 20 °C erstarrt die Gelatine.
Um die gefürchteten Klümpchen zu vermeiden, warum viele zur ungern Speisen mit Gelatine zubereiten, hilft es die aufgelöste Gelatine mit etwas der zu gelierenden Masse gut zu verrühren und dann erst unter die restliche Masse zu geben.
Kiwis, Mangos, Papayas und Ananas müssen, wenn sie in Speisen gelieren sollen, zuvor blanchiert werden, damit ein in diesen Obstsorten enthaltenes Enzym zerstört wird, da dieses ansonsten die Gelatine wieder verflüssigen würde.
Geklärte Butter, Kochfett in der indischen Küche. Ist eine Art Butterschmalz. Butter wird geköchelt, bis die Feuchtigkeit verdampft ist und die Molkereste abgeschöpft werden können. Ist bei Raumtemperatur einige Wochen haltbar, gekühlt fast unbegrenzt haltbar. Lässt sich gut durch Butterschmalz ersetzen.
Grieß ist geschältes und zerkleinertes Getreide. Es gibt verschiedene Körnung: fein, mittel und grob.
Die bekanntesten Sorten sind:
Weichweizengrieß, Hartweizengrieß und Maisgrieß.
Weichweizengrieß ist für Suppen, Breie und Pudding geeignet.
Hartweizengrieß wird für Nudeln, Klöße und Aufläufe verwendet. Er wird im Vergleich zu Weichweizengrieß weniger klebrig.
Maisgrieß wird überwiegend für "Polenta", dem Nationalgericht Italiens verwendet, eignet sich aber auch für die Zubereitung von Klößen und Pfannkuchen.
Einkauf: Käse am Stück kaufen, so trocknet er nicht so schnell aus und hält länger.
Weichkäse: Abgepackten Weichkäse kann man per Fingerdruck prüfen: Junger Käse fühlt sich fest an, reifer gibt etwas nach. Weichschimmelkäse wie Camembert oder Brie besitzen die richtige Reife, wenn ihre Schimmelschicht dünn ist und eine ganz leichte rötlich-braune Färbung aufweise. Bei jungem Käse, der noch nicht das würzige Aroma besitzt, ist der Schimmel dichter.
Bei Weichkäse mit Rotschmiere wie Munster oder Chaumes sollte die Rotschmiere nur leicht feucht sein. Ist sie dagegen schmierig, ist er käse überreif, schmeckt möglicherweise bitter.
Hartkäse: Hartkäse mit Löchern (Edamer, Gouda, Raclette) der Risse aufzeigt, nicht kaufen, denn dies ist ein Zeichen von Überlagerung und zu trockener Lagerung. Bei Käse ohne Löcher (Cheddar), sind Risse ein Zeichen für Qualität.
Aufbewahrung: Richtig verpackt, dunkel und kühl gelagert, halten sich Frisch- und Weichkäse je nach Reifegrad 4-8 Tage (je reifer, umso kürzer), Schnitt- und Hartkäse mindestens 1 Woche.
Käsesorten am besten einzeln verpackt im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Da stimmen Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Generell milde Sorten immer von stark duftenden trennen.
Von größeren Käsestücken nur die Schnittfläche mit Klarsichtfolie abdecken und das Stück dann locker in einen Gefrierbeutel packen. So kann der Käse durch die Rinde atmen und ist dennoch vorm Austrocknen geschützt. Folie nach jedem Aufschneiden. Erneuern.
Vorgeschnittener Käse in perforierte Klarsichtfolie, ebenso gut eignet sich Pergamentpapier. Käse nie ganz luftdicht verpacken, denn er muss atmen können.
Stark riechende Käsesorten (Harzer) sollten am besten originalverpackt bleiben und - besonders angebrochen - zusätzlich in einer Frischhaltebox aufbewahrt werden.
Edelpilzkäse mit Innenschimmel (Roquefort, Dana Blue, Gorgonzola) in perforierter Alufolie aufbewahren. Aber stets getrennt von anderen Käasesorten aufbewahren, damit der Schimmel sich nicht ausbreitet.
Weich- und Rotschmierkäse wie Bresso oder Romadur idealerweise in seiner Originalverpackung oder ersatzweise in Pergamentpapier aufbewahren.
Käseglocke: Wenn man Weichkäse wie Camembert oder Brie bei Zimmertemperatur weiterreifen lassen will, ist eine Käseglocke praktisch. Sie eignet sich aber nur zur kurzfristigen Lagerung (weil Käse auf Dauer darunter zu wenig Luft bekommt). Eine Weiterreifung des Käses ist aber nur möglich, wenn er vom Händler zuvor nicht zu kühl gelagert wurde.
Einfrieren: Käse eignet sich grundsätzlich nicht sehr gut zum Einfrieren, denn durch die Eiskristalle beeinträchtigen die Struktur und den Geschmack. Am ehesten eignen sich Hartkäse mit wenig Wassergehalt.
Cremiger Doppelrahmfrischkäse, der aus frischer Sahne hergestellt wird und manchmal noch Crème fraîche zugegeben wird. Wird häufig bei Desserts verwendet.
Rote Spaltlinsen, die beim Kochen ihre orangerote Farbe verlieren und leicht gelblich werden.
Gelbe Spaltlinsen, kleiner als Chana Dhal.
Grundzubereitung: Pro Person rechnet man mit 75 g Rohgewicht, wenn Nudeln als Beilage zu Fleisch / Geflügel und Gemüse serviert werden. Wird kein Fleisch / Geflügel serviert können bis zu 100 g Nudeln pro Person gerechnet werden.
Zubereitung: Auf 100 g Nudeln rechnet man 1 l Wasser und 10 g Salz. Die Nudeln ins sprudelnde Salzwasser geben und je nach Sorte bissfest kochen (auf Packungsangabe achten).
Abschrecken: Die bissfest (al dente) gegarten Nudeln in ein Sieb geben, kurz mit warmem Wasser abbrausen oder nur in Butter schwenken.
Nudeln, die weiterverarbeitet werden (braten, backen, frittieren) und Nudeln für Salate werden kalt abgeschreckt. Das verhindert das Nachgaren und
zusammenkleben von Nudeln.
Einfrieren: Ravioli auf ein Tablett o.ä. legen und mit Folie bedeckt einfrieren. Sobald sie gefroren sind, kann an die in Tüten oder Dosen packen. Tiefgefroren ins kochende Wasser tun (Kochzeit um 2-3 Min. verlängern)
Tipps:
Nudeln kleben
Nudeln zu weich
Speiseöle werden grundsätzlich in zwei Fraktionen unterteilt: die "nativen" naturbelassenen) und die "raffinierten" (industriell hergestellten). In einer gesundheitsbewussten Küche sollten die nativen den Vorzug haben, da sie reich an Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren sind. Allerdings sind raffinierte Öle hitzebeständiger. Wird ein schlecht erhitzbares Öl zum Anbraten eingesetzt, entstehen möglicherweise Schadstoffe. Reine Pflanzenfette wie Erdnuss- und Kokosfett werden daher häufig beim Frittieren verwendet. Nicht zu empfehlen sind Distelöl, Leinöl, Sonnenblumenöl und Maiskeimöl. Diese Öle verderben schnell, wenn sie schnell hohen Temperaturen ausgesetzt werden.
Braten mit Olivenöl
Ein Kriterium für die Hitzestabilität eines Fettes ist der Rauchpunkt. Die Temperatur, bei der ein Fett zu qualmen beginnt, sollte keinesfalls erreicht werden, da hierbei schädliche Substanzen entstehen, die krebserregend sein können. Native Speiseöle sind zwar weniger hitzebeständig, doch auch sie können problemlos beim schonenden Braten, Schmoren und Grillen von Fleisch, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchten und Gemüse eingesetzt werden. Beispielsweise eignet sich ein natives Olivenöl Extra Vergine hervorragend zum Anbraten - bei einer maximalen Hitze von 180 Grad Celsius. Und die Mischung von einem guten Nussöl mit Traubenkernöl lässt jedes Rindsfiletstück zur Hochblüte bringen. Zum Braten eines Schnitzels ist die Zugabe von etwas Butter geschmacklich vorteilhaft.
Beim Erhitzen nativer Olivenöle entsteht Dampf, in dem sich die natürlichen Geschmacksstoffe - je nach Intensität der Fruchtigkeit - noch intensiver entfalten. Wer einen zu starken Olivenölgeruch in der Küche vermeiden will, wählt besser ein einfaches Olivenöl. Im Vergleich zu seinem nativen Pendant ist es milder im Geschmack und kann bis zu 210 °C erhitzt werden. Bei niedrigen Temperaturen wie beim Dünsten von Fisch und Gemüse können einige kaltgepresste Öle zum Beispiel Olivenöl oder Sonnenblumenöl verarbeitet werden.
Hochwertiges Natives Olivenöl extra eignet sich hervorragend für die kalte Küche, da der edle Geschmack hier besonders gut zum Ausdruck kommt. Beim Anmachen von Salaten und Rohkostgerichten entfalten sich die Geschmacksnoten ebenfalls wie beim Zubereiten von Carpaccio oder beim Einlegen von Gemüse, frischen Pilzen und Schafskäse. Ein Schuss Natives Olivenöl gibt auch Pastagerichten und Gemüsesuppen nach dem Kochen die richtige Würze. Auch gegrillter oder gekochter Fisch kann nach dem Garen mit ein paar Tropfen hochwertigem Öl verfeinert und geschmacklich abgerundet werden.
Paneer ist ein weicher, weißer Käse mit mildem Aroma und wird in ganz Indien sowohl für Gemüse- als auch Fleischgerichte verwendet. Als Ersatz kann man Ricotta verwenden.
Der echte Parmesan kommt aus der Emilia Romagna. Die italienische Hartkäsespezialität, welche aus roher Kuhmilch hergestellt wird und mindestens ein Jahr reifen sollte, werden als große Käselaiber hergestellt, die zwischen 20 bis 40 kg wiegen können.
Beim Kauf sollte Parmesan am Stück schon geriebenem Parmesan vorgezogen werden, da hier oft auch die Rinde mit hinein gerieben wird, was die Qualität verschlechtert. Abgesehen davon verliert geriebener Parmesan schnell sein Aroma.
Parmesan hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen und lässt sich am besten im Papier von der Käsetheke aufbewahren.
a) Rezenter, aromatischer Hartkäse, der aus Schafsmilch hergestellt wird. Wird häufig wie Parmesan eingesetzt.
b) Weiße Rebsorte aus Italien.
Polenta wird aus feinem oder grob gemahlenem Maisgrieß hergestellt. Der Maisbrei wird zubereitet, auf einem eingeölten Backblech glatt gestrichen, nach dem Erkalten in Scheiben geschnitten oder in Formen ausgestochen und anschließend in Butter angebraten. Polentaschnitten haben einen hohen Sättigungsgrad.
Übersetzt bedeutet Salsiccia einfach nur Wurst. Die italienische Spezialität besteht aus magerem Schweinefleisch und Speck, die regional verschieden gewürzt wird. Die scharfen Salsiccia kommen meist aus Süditalien, Sardinien oder Calabrien. Je nach regionaler Herkunft wird sie mit Fenchel, Paprika oder auch Nelken verfeinert.
Die Salsiccia kann in einer Pfanne oder auf dem Grill wie eine Rote Wurst angebraten werden. Sie wird aber auch kleingeschnitten zur Verfeinerung von Risotto und Nudelsaucen verwendet.
Linsenart mit schwarzer Hülse, die auch geschält erhältlich ist. Dann sind die Linsen cremeweiß. Die Linsen haben eine lange Garzeit.